Freitag, 7. Januar 2011

Manganknollen? Das war doch was ... Wie das deutsche Fernsehen erwacht

In der Sendung "Kulturzeit" auf 3sat lief soeben ein Bericht über den geplanten Giga-Angriff der Industrienationen auf die Tiefsee. Vor allem wurde wieder einmal auf den drohenden Abbau der Manganknollen verwiesen, die sich in der sogenannten Clipperton Fracture Zone zwischen Südamerika und Polynesien befinden und die für die High-Tech-Industrien unentbehrlich geworden sind. Erinnert sich jemand?

Genau dies haben wir vor drei Jahren im "Tahiti-Projekt" thematisiert! Aber die Fernsehredaktionen, die sich der Geschichte heute vermehrt annehmen, wollten damals von der Problematik, auf die wir ihnen gegenüber immer wieder hingewiesen hatten, nichts wissen. Jetzt breiten sie "exklusiv" jene Daten aus, die im "Tahiti-Projekt" seit drei Jahren nachzulesen sind. Ohne auf das Buch zu verweisen, das versteht sich doch von selbst...
weiterlesen/read more...

Samstag, 1. Januar 2011

Ein fröhliches Neues Jahr! - Feliz Año Nuevo!

















Liebe FreundInnen, KollegInnen und UnterstützerInnen von
"El Pan Alegre - Das Fröhliche Brot", dem Partnerprojekt des
Equilibrismus e.V., ...

... im Namen des Vorstands und der Mitglieder von En Buenas Manos e.V. wünschen wir Ihnen/Euch einen energiereichen Start in ein 2011 voller Glück und Erfolg bei allen Unternehmungen und Vorhaben!

* * *

Querid@s amig@s, colegas y apoyador@as de "El Pan Alegre":

En el nombre de la junta directiva y los miembros de En Buenas Manos e.V., les deseamos a tod@s ustedes un Nuevo Año lleno de felicidad y energía con mucho éxito personal igual que profesionalmente!

Madeleine Porr (Geschäftsführerin) & Anja Mocker /
En Buenas Manos e.V.
weiterlesen/read more...

Maeva geht auf Tournee!

Liebe Freunde und Unterstützer des Tahiti-Projekts! Wir wünschen euch für das kommende Jahr Mut,Kraft und Gesundheit. Heute ist der 1. Januar 2011. Ich habe noch einen Monat Zeit, um "Maeva!" zu Ende zu schreiben und so wie es aussieht, werde ich es wohl auch schaffen. Die Arbeit bringt Spaß, ich habe einen engagierten Verlag im Rücken und die Leipziger Buchmesse, auf der das Buch der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, ist gerade noch zweieinhalb Monate hin.

Es haben sich bereits einige bedeutende Buchhandlungen aus ganz Deutschland gemeldet, die gerne eine Lesung veranstalten möchten. Falls Ihr mich ebenfalls zu einer Veranstaltung einladen möchtet, tut das bald, denn ich stelle ab März eine Lesereise zusammen, die mich drei Monate durch die Republik führen soll.

Interessenten melden sich bitte unter meiner e-mail-Adresse dirkwriters@aol.com.

Vielen Dank für die erwiesene Unterstützung und das ungebrochene Interesse. Das neue Buch wird ein Hammer!
weiterlesen/read more...

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Auszeichnung für Equilibrismus-Sendung

Für den einstündigen Radiobeitrag "Equilibrismus. Die Praxis der Utopisten" (gesendet auf BR2 und als Podcast abhörbar über unsere Website www.equilibrismus.org) ist der Autor Matthias Leitner mit dem UmweltMedienpreis der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet worden. Wir gratulieren ganz herzlich! Wer mehr wissen will informiere sich über folgenden Link: http://www.br-online.de/unternehmen/umweltmedienpreis-zuendfunk-generator-auszeichnung-ID1291804033508.xml
weiterlesen/read more...

Sonntag, 5. Dezember 2010

Was hat das Internet-Format "Maevas Reise" mit Wikileaks zu tun?

Zur Zeit bekommen wir einen Vorgeschmack auf den "Krieg der Zukunft". Dieser findet im Cyberspace statt. Was sich dort zur Zeit in Sachen Wikileaks abspielt, habe ich schon vor Monaten in "Maeva" beschrieben. "Maevas Reise" heißt das Format, dass den Kreuzzug unserer kämpferischen Öko-Priesterin dokumentiert und den Mächtigen ein Dorn im Auge ist. Aber da Bücher ihre Zeit brauchen, bis sie veröffentlicht werden, hat uns die Realität einmal mehr eingeholt. Nicht das erste Mal im Laufe dieser Arbeit.

Die Begründungen für die konzertierte Aktion gegen Wikileaks sind an Fadenscheinigkeit nicht mehr zu toppen. Die Enthüllungsplattform sieht sich spätestens seit der Veröffentlichung geheimer US-Diplomatendossier einem internationalen Druck ausgesetzt, wie er perfider und stärker nicht sein könnte. Die Mächtigen dieser Welt haben Schiss bekommen. Schiss, dass ihr durch Wikileaks bezeugter Schweineumgang mit sich selbst diplomatische Verwerfungen mit sich bringen könnte, die nicht mehr zu glätten sind.

Deshalb hauen sie in seltener Einmütigkeit drauf auf den Verkünder der verräterischen Dokumente. Die Wikileaks-Domain wurde gesperrt, Amazon und Paypal unter Druck gesetzt und Wikileaks-Gründer Assenge der Vergewaltigung bezichtigt. Keine Regierung ist sich zu dumm, an der Hetzjagd gegen das Portal teilzunehmen. Was man China und dem Iran noch vor kurzem vorgeworfen hat, nämlich die totale Zensur des Internets, die Kontrolle über die freie Meinungsäußerung, versucht man in der "freien Welt" jetzt selbst durchzusetzen.

Aber, und das ist das Spannende daran: So einfach funktioniert es diesmal nicht. Während die US-Regierung immer mehr Unternehmen, die Internet-Dienstleistungen für Wikileaks erbringen, dazu zwingen, diese Dienste zu verweigern, während Wikileaks-Domains weltweit gelöscht werden, organisieren sich im Netz die Sympathisanten. Die Schließung der Wikileaks-Server verpuffte, weil die Seite von den Usern einfach auf unzählige neue Server kopiert wurde. Wikileaks ist nicht zu fassen. Und das ist gut so. Ein herrliches Spektakel, das zur Zeit im Internet zu beobachten ist. Eines das Mut macht.
weiterlesen/read more...

Freitag, 19. November 2010

Danke für Eure Unterstützung!

Ich hatte heute morgen eine Rundmail mit dem im vorigen Beitrag stehenden Text an alle verschickt, die sich in den letzten Monaten auf diesem Forum oder im direkten Kontakt mit dem Equilibrismus für den Werdegang von "Maeva" interessiert haben. Das Echo ist überwältigend.

Neben zahlreichen Glückwünschen erhielt ich auch schon eine Reihe Einladungen für Lesungen, worüber ich mich besonders gefreut habe. Wir alle zusammen werden "Maeva" zum Erfolg führen, da bin ich ganz sicher. Für die mir erwiesene Unterstützung während der bisherigen Schreibarbeiten möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken.

Und jetzt drückt mir die Daumen, dass ich das Buch zu einem guten Ende bringe.
weiterlesen/read more...

"Maeva" ist zu Hause! Erscheinungstermin ist der März 2011!

Ich habe eine gute Nachricht zu vermelden: "Maeva", der Nachfolgeroman des "Tahiti-Projekts" hat seine Heimat gefunden! Der Greifenverlag in Rudolstadt/Berlin wird das Buch als Hardcover herausbringen und zwar schon zur Leipziger Buchmesse im März 2011. Ich habe gestern ein langes, intensives Gespräch mit dem Verlagsleiter Holger Elias geführt. Ergebnis: Der Vertrag ist unterwegs!

Wie ihr euch denken könnt, bin ich über diese Entwicklung mehr als glücklich. Denn wie sich in dem Gespräch heraus stellte, haben wir es hier mit einem engagiertem Verlagshaus zu tun, dessen oberste Prämisse der enge, faire Umgang mit seinen Autoren ist. Das ist heutzutage alles andere als selbstverständlich. Jedenfalls gehe ich mit einem guten Gefühl in den Endspurt. Ende Januar soll das Manuskript vorliegen. Das bedeutet für mich noch sehr viel Arbeit, die ich unter diesen Umständen aber bewältigen werde.

Der renommierte Greifenverlag wurde im letzten Jahr 90 Jahre nach seiner Gründung durch Karl Dietz in seiner alten Heimat neu gegründet. Große Unterstützung erfuhr dieses Vorhaben durch die Stadt Rudolstadt. Das Verlagshaus, das mit über 1000 Titeln zunächst in der Vorkriegszeit Geschichte schrieb, unter den Nazis verboten wurde und unter Bücherverbrennungen litt wurde nach 1945 vor allem durch die Herausgabe von Exilliteratur, Weltliteratur und illustrierten Büchern auch über die deutschen Grenzen hinaus bekannt. Der Verlag gehörte zu den bekanntesten belletristischen deutschsprachigen Verlagen des 20. Jahrhunderts. Zu DDR-Zeiten machte der Greifenverlag vor allem durch Heimatliteratur und die „GreifenKrimi“-Reihe auf sich aufmerksam.

Der Verleger und Journalist Holger Elias hat den Greifenverlag nun neu belebt, nachdem das traditionsreiche Haus 1993 nach zwei gescheiterten Privatisierungsversuchen geschlossen worden war. "Ich möchte wieder an die Traditionen des Karl Dietz anknüpfen, seinen humanistischen Grundansatz wieder aufgreifen. Der Greifenverlag soll aber kein Ostalgieverlag werden. Ich will ihn wieder dorthin führen, wo er hingehört, in die Spitzengruppe der deutschen Verlage. Und wir wollen die größte, ständig lieferbare Bibliothek aufbauen", erklärte Elias anläßlich der Wiedergründung.

Hintergrundinformationen zum Greifenverlag:

Die Verlagsgründung erfolgte im Jahr 1919 in Hartenstein im Erzgebirge. Zu den Mitbegründern gehörte Karl Dietz, der bald Verleger des ab 1921 in Rudolstadt (ab September 1926 auf der Heidecksburg) ansässigen Greifenverlages wurde. Verlagsname und Verlagssignet gehen auf eines der Bundeszeichen der Wandervogelbewegung und der Freideutschen Jugendbewegung zurück, auf das Fabeltier Greif. Der selbstbewusste, streitfreudige und anpassungsfähige Dietz rettete den Verlag aus politischen und wirtschaftlichen Krisen der ersten Jahre der Weimarer Republik. Das Buchhaus entwickelte sich in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu einem literarisch und künstlerisch ambitionierten Unternehmen, in dem Erstausgaben von Karl Grünberg oder Johannes R. Becher sowie sexualpädagogische Schriften, z.B. von Max Hodann, erschienen.

Bald hatte sich der Greifenverlag zu einem Rudolstädter Verlag mit gesamtdeutscher Ausstrahlung herausgebildet. Er verlegte Werke linker Schriftsteller der Weimarer Republik genauso, wie Werke von völkischen Autoren. 1945 gehörte er zu den ersten Neugründungen des deutschen Verlagswesens mit sowjetischer Lizenz, der mit Autoren wie zum Beispiel Lion Feuchtwanger, Victor Klemperer, Paul Zech oder später Inge von Wangenheim Akzente setzte. So behauptete sich der Verleger als Unternehmer in der Weimarer Republik, in der Zeit der Hitler-Diktatur, über die ersten Jahre nach dem Krieg bis in die DDR. Der Verlag gehörte damit zu den bekanntesten belletristischen deutschsprachigen Verlagen des 20. Jahrhunderts. Seine bedeutendste Phase erlebte das Rudolstädter Haus in den fünfziger Jahren, als es sich unter Führung des Inhabers und Mitbegründers Karl Dietz mit der Herausgabe von Exilliteratur, ausgewählten Bereichen der Weltliteratur und illustrierten Büchern profilierte. Bis 1964 wurde er noch privat vom Verleger Karl Dietz geführt. Nach dessen Tod verkaufte Tochter Gundel Dietz-Elgers den Greifenverlag an den Staat. Das Unternehmen firmierte ab 1. Dezember 1965 als VEB Greifenverlag. Sein Ruf litt jedoch in den letzten DDR-Jahrzehnten, weil er in dieser Zeit vor allem auf Unterhaltungsliteratur, u.a. Kriminalromane, spezialisiert war.

Dem mit der politischen Wende in der DDR im Herbst und Winter 1989/1990 folgenden Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft war der Verlag nicht gewachsen. Nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland 1990 mutierte das Unternehmen zur Greifenverlag GmbH, dessen Gesellschafteranteile zu hundert Prozent durch die von der Volkskammer der DDR mit Beschluss vom 17. Juni 1990 gegründete Treuhandanstalt gehalten wurden. So führten zum Beispiel fehlende finanzielle Mittel, Probleme bei der Umstellung auf ein den neuen Bedingungen angepasstes Verlagsprofil, die Konkurrenz aus den alten Bundesländern sowie den neu entstandenen Verlagen in der DDR zu erheblichen geschäftlichen Turbulenzen, die sich nicht zuletzt auch auf die Zusammenarbeit mit Autoren auswirkten.

Das Kapitel Greifenverlag der Rudolstädter Buchgeschichte endete abrupt nach zwei gescheiterten Privatisierungsversuchen im Jahr 1993.

Bleibt noch anzumerken, dass der im Thüringischen Staatsarchiv Rudolstadt verwahrte Bestand Fürstliche Hofbuchdruckerei F. Mitzlaff/Druckhaus Rudolstadt mit dem Bestand Greifenverlag Rudolstadt korrespondiert, denn das Druckhaus arbeitete über längere Zeit mit dem Greifenverlag eng zusammen. Das Druckhaus Rudolstadt war 1992/93 liquidiert worden. Der Greifenverlag ist heute übrigens der einzige genossenschaftliche Verlag Deutschlands.
weiterlesen/read more...

Samstag, 6. November 2010

Die UNESCO zeichnet unser Partnerprojekt aus!

Genug der Ehre? Mitnichten. Am 27.09.10 wurde EL PAN ALEGRE - DAS FRÖHLICHE BROT, Partnerprojekt des Equilibrismus e. V., bereits ganz offiziell für sein innovatives, zukunftsweisendes Konzept gewürdigt: Es wurde vom Deutschen Rat für Nachhaltige Entwicklung zum Werkstatt-N-Projekt 2011 erklärt - beispielhaft originell, wirkungsvoll und nachhaltig. Jetzt kam eine weitere bedeutende Auszeichnung hinzu...

EL PAN ALEGRE - DAS FRÖHLICHE BROT erhielt die Auszeichnung der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Preisverleihung findet am 24. November in Neumarkt in der Oberpfalz statt. Wir vom Tahiti-Projekt gratulieren ganz herzlich!

"EL PAN ALEGRE – DAS FRÖHLICHE BROT zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Angebot, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln", so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade in Deutschland und Mitglied der Jury.

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat in Deutschland bereits über 1000 Projekte
ausgezeichnet: In Schülerfirmen lernen Kinder, ökonomisch sinnvoll wie umweltverträglich und sozial gerecht zu handeln; Kindergärten und Schulen richten ihr Konzept an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bauen Solaranlagen oder engagieren sich für fairen Handel; außerschulische Träger organisieren Bildungsangebote rund um nachhaltige Entwicklung.

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)

Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu - etwa Teamfähigkeit oder interdisziplinäres Denken - vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Wo kaufe ich Kleidung ohne Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der Fragen, die
Bildung für nachhaltige Entwicklung beantwortet.

Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet.
weiterlesen/read more...